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Motto & Konzept

GrundsÀtze unserer Arbeit mit den Kindern

Unser Motto: 

Das kreative Arbeiten in Kindertagen, wird spĂ€ter auf allen Ebenen FrĂŒchte tragen.

Wir lernen nach unserer KreativitÀts-Theorie

Unser Motto steht nicht nur dafĂŒr, viele unterschiedliche, kreative Angebote der Bereiche Singen, Malen, Basteln, Werken, Töpfern, Theaterspielen, Forschen anzubieten, sondern auch dafĂŒr, im tĂ€glichen Miteinander kreativ zu sein. Im Denken, Handeln, im Ideen Entwickeln, besprechen und umzusetzen, bei Konflikten usw. Alle Sinne sind beteiligt. Das ganzheitliche Lernen steht im Mittelpunkt der TĂ€tigkeiten und Angebote.

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Voraussetzung fĂŒr diese Art des Lernens ist, dass sich die Kinder mit sich und ihrer Umwelt in einer vertrauensvollen, zugewandten AtmosphĂ€re, selbsttĂ€tig auseinandersetzen dĂŒrfen, Ideen und Vorhaben so entwickeln und umsetzen können, wie es ihnen richtig erscheint. HierfĂŒr geben wir ihnen so viel Zeit, Raum, Material und Werkzeug wie möglich und sorgen gleichzeitig fĂŒr so viel Struktur, UnterstĂŒtzung und Förderung wie nötig. Wir möchten, dass die Kinder sich mit Freude und Selbstvertrauen mit ihren Vorhaben auseinandersetzen. Sie sollen so viel wie möglich ausprobieren. Das vermittelt den Kindern, dass wir es ihnen zutrauen es selbst zu schaffen. Diese vertrauensvolle Herangehensweise ist sehr wichtig fĂŒr die BindungsfĂ€higkeit, die fĂŒr jeden Menschen die Grundlage fĂŒr eine positive Entwicklung ist. 

Unsere KreativitĂ€tstheorie, der situations- und lebensnahe-Ansatz ist Grundlage unseres Konzeptes. Wir beginnen dort mit unserer Arbeit, wo das Kind seine StĂ€rken hat. So fĂŒhlt es sich angenommen und akzeptiert. Es lernt mit eigenen, etwaigen SchwĂ€chen oder Schwierigkeiten besser und selbstsicherer umzugehen.

Wir möchten die Kinder unterstĂŒtzen und befĂ€higen, ihre Anliegen selbsttĂ€tig anzusprechen und umzusetzen. Wir haben uns nicht zuletzt deshalb entschieden, dass unsere Gruppenstruktur alters- und vom Geschlecht her gemischt ist. Das tĂ€gliche Miteinander kommt allen Kindern, jeden Alters und in allen Entwicklungs- und Bildungsbereichen zugute. Das positive Sozialverhalten der Kinder untereinander zeigt diesen Aspekt besonders deutlich.

Durch die Zusammensetzung der Familiengruppen entstehen immer sehr vielfĂ€ltige Gruppen, welche im Kleinen die Zusammensetzung unserer Gesellschaft gut widerspiegelt. Die Kinder erleben ganz natĂŒrlich, dass es Unterschiede zwischen ihnen gibt. Wenn die Kinder ihre eigene IdentitĂ€t entdecken und leben dĂŒrfen, sind sie in der Lage, auf andere Menschen ein- und zu zugehen und so ihre soziale Kompetenz zu entwickeln. Erst in der Auseinandersetzung und im Miteinander mit anderen Kindern und Erwachsenen, anderen Kulturen und NationalitĂ€ten, können sie lernen mit ihren StĂ€rken, Unterschieden, BedĂŒrfnissen, Ängsten und oder BeeintrĂ€chtigungen umzugehen.

Ältere Kinder können Phasen, in denen sie einfach mal wieder „klein“ sein möchten, getrost ausleben. FĂŒr die jĂŒngeren Kinder ist dann dieses Verhalten ganz natĂŒrlich, und dadurch auch fĂŒr die GrĂ¶ĂŸeren legitim. JĂŒngere Kinder werden automatisch in die Welt und in das Spiel der GrĂ¶ĂŸeren einbezogen. So werden sie spielend mit den Regeln vertraut gemacht.

Dieses Miteinander ist fĂŒr die Entwicklung einerseits eine große Bereicherung, andererseits auch eine große Hilfe. Beispielsweise hat jedes Kind bei der Sprachentwicklung sehr viel mehr individuellen Freiraum, weil es durch die Gruppenzusammensetzung kein einheitliches Sprachbild gibt. Die stĂ€ndige Konfrontation mit möglichen Defiziten, die hĂ€ufig in homogenen Gruppen vorkommt, findet hier nicht statt.

Das Kind erlebt sich und die Anderen als vielschichtig. Es bezieht Situationen, Gegebenheiten, BedĂŒrfnisse usw. tĂ€glich in sein Handeln ein. Es handelt sich nicht um einen einseitigen Prozess. Vielmehr gibt es vielfĂ€ltige gegenseitige Entwicklungsanregungen. Jeder kann von Jedem etwas lernen.

 

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